Veröffentlicht in Ton und Glasur

Basics – hohle Tonkugeln

20140122-IMG_2130-009 Größere Kugeln aus Ton können nicht massiv gearbeitet sondern müssen hohl sein, damit sie beim Brennen nicht zerplatzen.

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten:

1. Kugeln nach Tante Tonis Art:

Ton zu einer rechteckigen Platte ausrollen und an den kurzen Seiten zu einer Röhre schließen.

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Dann mit einem hölzernen Pfannenwender die Oberseite rundherum nach innen klopfen und zwar so lange, bis die Oberseite geschlossen ist. Mit der Unterseite genauso verfahren. Wenn die Kugel ganz geschlossen ist, ist sie durch die eingeschlossene Luft relativ stabil, trotzdem vorsichtig zwischen den Händen und auf der Arbeitsfläche rollen, bis sie ihre endgültige Form erreicht hat.

Ganz wichtig: Wenn die Kugel fertig ist, unbedingt ein Loch hineinbohren, sonst zerplatzt sie beim Brennen.

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2. Kugeln nach der Schalen-Art:

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Zwei etwa gleich große Stücke Ton zu Kugeln formen, mit dem Daumen aufbrechen und zu Schalen formen. Eine sollte etwas größer als die andere sein. Wenn die Schalen ineinander gestülpt sind, die Ränder gut verstreichen, damit die Luft innen eingeschlossen wird.

Nun die Kugel in den Händen und auf der Arbeitsfläche rollen, bis die gewünschte Form erreicht ist. Auch hier gilt: unbedingt ein Loch hineinstechen, damit die Kugel nicht platzt beim Brennen

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