… ein bisschen in den Alltag mitnehmen:

Im Beruf brauche ich viele Sammelmappen, hier habe ich alte Versandtaschen mit Gelliprint-Resten collagiert:

…wollte ich schon so lange mal ausprobieren. Dazu habe ich mir eine Schablone/Maske geschnitten

Zunächst habe ich mir einige einfarbige Hintergründe gedruckt. Zum Glück hatte ich noch Reste von einem „Werbegeschenksblock“, ich habe einfach die Rückseiten zur Vorderseite umgewidmet, die Werbung steht jetzt auf der Rückseite….

Spannend, wie unterschiedlich die Wirkung ist, je nachdem, ob ich die Schablone oder Maske verwendet habe. Und die Farbkombinationen erzielen sehr unterschiedliche Wirkung.

„Interessant“ finde ich auch die Ghost-Prints. Mal sehen, was ich mit denen noch anstelle….




Schon seit längerem hatte ich eine kleine Schachtel voller „interessanter Schnipsel“. Formen, die ich z. B. aus Zeitschriften ausgeschnitten habe, um „igendwann mal was damit zu machen“. Heute also: „Kontraste“: Trotz Infekt in den Keller und (einen Teil der Schnipsel) collagiert mit der Gelliplate.


„Kontraste“ in Farbe, Form und Struktur. „Kontraste“ zwischen Vorder- und Hintergrund.

„Kontraste“ – ich bin total erschüttert, betroffen und traurig, wie schnell Freude in Leid umschlagen kann. Wie kann so viel Hass in einem jungen Menschen sein, dass er so viel Leid in die Welt bringt (CSD Berlin)?

Es muss in meinen Genen stecken: Sammeln…. Jedenfalls sammle ich (kleine) Bilder und Wörter, die ich aus allem möglichen ausschneide. So ist ein ganzer Schuhkarton voller wunderbarer Schätze entstanden, aus denen Kollagen entstehen können:

Oder so:

Leider wird Paula Modersohn-Becker beim Fotografieren so blass… Ob die Zeitschrift, aus der ich das ausgeschnitten habe, irgendwie „behandelt“ ist, dass man das nicht vervielfältigen kann? Gibt es sowas?

Weil mich meine beiden Lieblingsthemen noch nicht losgelassen haben, habe ich die wunderbaren „Riesenblätter“ mit Bergen kombiniert-die Idee: Die Blätter als Pappeln (Bäume) am Ufer mit Bergen im Hintergrund:


Leider habe ich kein deckendes Grün, sodass der Hintergrund (also die Berge) sich mehr in den Vordergrund drängen als (zunächst) gewünscht. Oder vielleicht doch nicht?
Jedenfalls liebe ich die türkisen Berge im Hintergrund – und gelber Himmel – auch ziemlich schön, finde ich:


Ja, auch beim Radfahren springen mir Blätter zum Drucken in den Weg….und neulich habe ich unterarmgroße Blätter gefunden. Viele wachsen spiralförmig um ihren Stängel herum, ich habe noch nicht nachgeschaut, um was es sich handelt. Jedenfalls kann man schön mit ihnen drucken:


Und im Keller ist mal wieder (kreatives) Chaos. Ich habe immer Sorge, dass ein Stapel mal ins Rutschen kommt. Mehr Platz wäre schon toll, aber…. naja….


Einen Druck habe ich als „Fake-Cyanotypie“ hergestellt, andere „bunt“:




Dieses hier sieht aus wie „gebatikt“ – die Farbe der ersten Druckschicht war noch nicht trocken.

Und dann entwickelte sich die Idee, die Blätter mit anderem zu kombinieren:
