… in den Sommerferien hatte ich einen „Frederick-Moment“ – nach dem Frederick von Leo Lionni. Ich liebe Frederick und lege – genau wie er – Vorräte an.
Ein solcher Vorrat ist eine Wanderung, die wir am 1. September gemacht haben:

Hier habe ich Stille gehört. Es war so leise, dass Stille hörbar war. Ab und zu hat der Wind geflüstert, irgendwo hat ein Steinchen geklackert, ansonsten: Stille. Herrlich.
Aber der Reihe nach:


Im Tag ging es los direkt von zu Hause, keine Bergbahn, gar nichts. Einfach loslaufen. Wir wussten, dort rechts über den Sattel geht der Weg.



Der Mond kullert so früh am Morgen noch über die Berge (danke, liebe Bettina, für den schönen Ausdruck!), die beiden Menschen auf dem mittleren Foto waren so ziemlich die einzigen, die uns unterweg begegnet sind. Zwischenziel: der Lutersee.





Es geht stramm bergauf, immer wieder muss ich stehenbleiben, ja, auch um Atem zu schöpfen, aber auch, weil ich mich gar nicht sattsehen kann.




Immer höher geht es hinauf, als ich eigenlich genug habe, treffen wir sie:
Eine wunderbare Baumziege:

Und als ich mich lieber auf einen Stein gesetzt hätte, geheult, weil es immer noch bergauf geht, da sind wir schon fast oben:


(Das rechte Bild sehr frei nach Caspar D. Friedrich)
Belohnung für den Aufstieg: Vesper mit Aussicht, Kuchen und absoluter Stille. Herrlich!



Die Almen am Lutersee sind schon verlassen. Wir sind weit und breit die einzigen Wanderer.



Ob die Kühe spüren, wie herrlich sie es haben? Rückfahrt ins Tal mit einem Buirenbähnli. Ein Abenteuer.

Mit dem Zug zurück nach Hause – und ich kann inzwischen auch meinen Frieden machen damit, dass es nicht mehr der geliebte Zug meiner Kindheit ist.

Und zum Abendessen noch ein Geschenk. Danke für diesen wunderbaren Tag!
























































































































































































