Was mich umtreibt: Im Badischen ist ein Liebling ein „Spätzle“ oder „Spatz“. Aber hier im Schwäbischen isst man diese, und ein Liebling ist ein „Schneggle“. Schnecken wiederum stehen im Badischen auf der Speisekarte. Das soll einer verstehen.
Vielleicht umso mehr ein Grund, aus leeren Schneckenhäuschen, die man im Frühjahr in Hecken und am Feldrand finden kann, ein paar hübsche Schneckenmädchen zu basteln.
Materialien: leere Schneckenhäuser, Stoffreste für die Kleider, Schaschlik-Spieße extra lang (Supermarkt), Filzwolle (Strang) für die Haare, Sprühlack und Farbe.
Die Schneckenhäuser habe ich lackiert und ein Loch für den Stab durchgebohrt.
Aus Stoffresten (rechts auf rechts) ein sehr spitzes Dreieck nähen (unten ist es offen). Die Spitze oben habe ich ganz knapp abgeschnitten, sodass ein kleines Loch entsteht. Das Kleid wenden. Meine Stoffe stammen alle (mal wieder) von Tante Ema (www.tanteema.com).
Auf die Holzperle das Gesicht malen und -falls gewünscht- lackieren.
Mit Heißkleber habe ich die Perle auf den Stab geklebt und durch die obere Spitze im Kleid gesteckt. Mit einem Klebepunkt befestigen, damit das Kleid nicht rutscht.
Das untere Ende des Kleides in das Schneckenhaus kleben.
Aus der Wolle eine Frisur formen (ein ganz normaler lockerer Knoten eignet sich hier als Basis für verschiedenen Hochsteckfrisuren) und am Kopf festkleben.
Und nun ein „Schneggle“ finden und das Schneckenmädchen verschenken…


