„Hunderwasser wollte überall Schönheitsbarrieren einbauen: entweder 500000 schöne Dinge am Wegesrand platzieren, dass man einfach stehen bleiben muss, oder Hindernisse, die bewirken, dass man langsamer wird, um die Schönheiten des Lebens überhaupt wahrnehmen zu können.“
Inspiriert von einem Buch, das meine Kinder geschenkt bekommen haben, habe ich Tonblumen für den Garten getöpfert…
Für meine Tonblumen habe ich den Ton etwa 1 cm dick ausgerollt und einen nicht exakten Kreis ausgeschnitten.
Die Schnittkanten und die Fläche mit einem feuchten Schwamm glätten.
Mit einer alten Stricknadel habe ich „schiefe, konzentrische“ Kreise eingeritzt. Dann kann ich die Blumen leichter glasieren.
Natürlich muss auch irgendwie der Stängel befestigt werden:
Dazu haben die ich Blume umgedreht und auf der Rückseite eine zum Rand hin geschlossene Halterung angebracht. Diese ist später oben.
Damit das Rundholz, das ich als „Platzhalter“ verwendet habe, nicht am Ton festklebt, habe ich es in alte Nylonstrümpfe gepackt.
Damit die Blume im Garten nicht kippt, habe eine eine zweite, komplett offene Halterung an der gegenüberliegenden Seite der Blume angebracht:
Jetzt ist die Blume fertig, kann trocknen und gebrannt werden.
Die schönsten Blumen habe ich bereits verschenkt (leider, ohne ein Foto von ihnen zu machen), aber auch diese hier blühen noch schön in meinem Garten, der sich langsam in den Herbst verabschiedet…
Das Buch über Hunderwasser heißt übrigens:
Barbara Stieff: Träume ernten. Hundertwasser für Kinder.


