Diese Nacht ist ein Fluss.
Mein Bett ist ein Kahn.
Vom alten Jahr stoße ich ab.
Am neuen lege ich an.
Morgen spring ich an Land.
Dies Land, was ist’s für ein Ort?
Es ist keiner, der’s weiß.
Keiner war vor mir dort.
Josef Guggenmoos
und ist so unerhört praktisch. Ich liebe Gerichte, die ich vorbereiten und dann sich selbst überlassen kann. „Rinderragout…wärmt Körper und Seele..“ weiterlesen
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein.
Bist du der eignen Rätsel müd, er kommt, der alles kennt und sieht.
Er sieht dein Leben unverhüllt, zeigt dir zugleich dein neues Bild.
Schreckt dich der Menschen Widerstand, bleib ihnen dennoch zugewandt.
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht endlos sein.
(Dieter Trautwein)
In diesem Sinne: Allen frohe, gesegnete und friedensreiche Weihnachten!
…hmmm, nachdem wir uns den kalten Winterwind bei einem Spaziergang im Wald um die Nasen haben wehen lassen, ist genau die richtige Zeit für Semmelknödel mit Pilzragout. Auch, wenn wir die Pilze nicht im Wald gefunden haben, sondern leider nur gekauft haben.-
Die wichtigste Zutat für die Semmelknödel läuft bei uns in der Küche immer nebenbei mit: Aus einem Geschirrtuch habe ich mir ein Sammelsäckchen genäht, indem ich es einfach in der Mitte gefaltet habe (rechts auf rechts) und eine lange und eine kurze Seite zusammengenäht habe. Achtet dabei darauf, dass der Aufhänger an der offenen Seite ist. In diesem Säckchen sammele ich alles „Altbrot“, also Semmeln, Baguette aber auch Brezeln. Wenn die mal in ein Stadium gekommen sind, wo sie so keiner mehr essen will, schneide ich sie in dünne Scheiben und lasse sie in dem Säckchen trocknen.
Meine Semmelknödel sind etwas anders: Ich stelle nämlich nur einen her, und der kommt aus dem Backofen, und das geht so: „Winterzeit…Weihnachtszeit…Semmelknödelzeit…“ weiterlesen
… als ich neulich in einem großen (schwedischen) Möbelhaus war, habe ich eine Packung mit Fröbelsternen gesehen. Die kann man tatsächlich kaufen. Wo man die doch selber machen kann.
Lange Zeit habe ich mich nicht an diesen (vermeintlich) komplizierten Stern herangetraut. In dem Jahr, als mein lieber (ehemaliger) Klavierlehrer gestorben ist, hat sich seine Frau von allen Schülern einen Fröbelstern für den Weihnachtsbaum gewünscht. Weil sie seine Lieblingssterne waren. Also habe ich mich mutig mit der Faltanleitung auseinander gesetzt, aber meine Adventsbasteleien waren alles andere als entspannt…
Die zweite größere Gelegenheit zum Sterne flechten war der xx. Geburtstag meines Mannes. Dieser Tag liegt nämlich in der Adventszeit, und alle Gäste (und es waren viele…) haben einen eigenen Stern an ihrem Platz gefunden. Irgendwann habe ich dann die Anleitung nicht mehr so genau angeschaut und habe meine etwas abgewandelte Art entwickelt. Wie das geht, zeige ich gleich, vorher aber noch:
Lieber Heino, liebe Jutta! Danke, dass Ihr mich zum Fröbelsternfalten gebracht habt. Ich denke oft an Euch!
Irgendwie kann ich mich dem Zauber von Sternen aus Transparentpapier nicht entziehen. Sie sind alle auf ihre Art wunderschön… und gar nicht schwer herzustellen. „Sternzeit…alle Jahre wieder…“ weiterlesen