Veröffentlicht in Pappe und Papier

Sternzeit…alle Jahre wieder…

Stern Irgendwie kann ich mich dem Zauber von Sternen aus Transparentpapier nicht entziehen. Sie sind alle auf ihre Art wunderschön… und gar nicht schwer herzustellen.20141213-IMG_4164-001  Ich mache es mir ein bisschen einfach – statt die Papiere für die Sterne zuzuschneiden, kaufe ich sie bereits farblich sortiert als fertige Quadrate. So kann ich ohne viel Aufwand verschiedene Farben kombinieren. Aus jedem Papierblatt wird eine Sternenzacke. Meine Sterne haben acht Zacken.

20141213-IMG_4172-009  Zunächst wird das Papier diagonal gefaltet und wieder aufgefaltet.

20141213-IMG_4174-011  Der Rand wird auf die Mittelfaltlinie gefaltet und

20141213-IMG_4175-012  die innere Ecke an die neu entstandene Außenkante gelegt.

20141213-IMG_4177-014  20141213-IMG_4176-013  20141213-IMG_4178-015  Die neue Außenkante auch auf die Mittellinie falten, dabei alle Papierschichten gut festhalten, damit sie nicht herausrutschen und über die Mittellinie hinausragen. Die zweite Seite muss jetzt genauso gefaltet werden:

20141213-IMG_4179-016  So sieht die fertige Sternenzacke jetzt aus. Ich öffne sie gerne nochmal ein bisschen und gebe ein bisschen Kleber auf die Faltmittellinie, damit die Zacken schön flach bleiben:

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Wenn ich meine acht Zacken vorbereitet habe, geht es ans Zusammensetzen des Sterns:

20141213-IMG_4181-018  Auf die rechte Seite der Zackenoberseite (alle Faltungen liegen jetzt unten) Klebstoff geben. Ich arbeite hier übrigens am liebsten mit einem Klebestift, Flüssigkleber wellt das Transparentpapier, das finde ich nicht so schön.

Also Kleber auftragen und die zweite Zacke so ankleben, dass ihre Außenkante an der Faltmittellinie liegt:

20141213-IMG_4183-019  So sieht das dann aus. Mit den übrigen Zacken genauso verfahren. Die letzte Zacke wird zunächst genauso aufgeklebt, muss aber dann unter die erste Zacke schlüpfen, damit sich der Zackenkreis schließt.

Und so können die Sterne dann aussehen:

20141211-IMG_4138-001  20141211-IMG_4147-004  20141211-IMG_4139-002  Und selbst wenn sie nicht ganz genau gefaltet sind, strahlen sie doch mit der Wintersonne um die Wette. Bei uns jedenfalls theoretisch. Nach mehreren Wochen Nebels freue ich mich sogar über einen Himmel wie diesen:

 

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Es gibt viele weitere Möglichkeiten, die Zacken zu falten, z.B. so:

20141213-IMG_4165-002  20141213-IMG_4167-004  20141213-IMG_4168-005  20141213-IMG_4170-007  20141213-IMG_4169-006  20141213-IMG_4171-008

Kante auf Kante falten, damit ein Rechteck entsteht und wieder auffalten (Abb. 1), dann die Ecken zur Mittellinie falten (Abb. 2, „das ist ja wie Flieger falten“ haben meine Söhne festgestellt, so ist beim Adventsbasteln für jeden was dabei…). Wenn das mit allen vier Ecken geschehen ist, liegt wieder ein Quadrat vor euch (Abb. 3). Nun die Seitenkanten zur Mittellinie falten (darauf achten, wie die Mittellinie verläuft, sicherheitshalber das Papier einmal wenden und nachsehen…). Jetzt ist die Zacke fertig und kann genauso weiterverarbeitet werden wie bei dem anderen Stern.

Dieser Stern ist unsere „Einsteigermodell“, leider habe ich keines zu Hause zum Fotografieren, die sind nämlich alle am Fenster in Papas Büro bei der Arbeit.

Und das schönste: Einfach mal ausprobieren und anders falten. Dabei müsst ihr nur beachten: Wenn ihr die Zacken am Zentrum faltet, braucht ihr 16 Zacken, damit der Stern komplett wird. Das kann auch schön aussehen, aber mir ist es zu „blumig“ und zu wenig „sternig“.

 

Eine schöne Adventszeit!

 

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