…seit Tagen hängt der Nebel mehr oder weniger dicht über dem Boden, richtig hell wird es auch nicht. Not tut hier ein Farbtupfer, daher hat mein Adventskranz dieses Jahr vier verschiedenfarbige Kerzen:

Im Gartencenter habe ich den fertigen Kranz gekauft, sämtliches Zubehör stammt ebenfalls von dort oder aus dem Drogeriemarkt.
Die Kerzen habe ich ohne Halterung befestigt, denn im Keller hatte ich noch einen ziemlich festen Draht (Mit Blumenbindedraht oder Aludraht geht sowas nicht, da bekommt man nicht genug Halt hinein).
Den Draht habe ich um den Kranz gelegt (schön unter den Tannenzweigen versteckt natürlich) und die losen Enden oben verzwirbelt. Ich habe sie etwa vier Zentimeter hoch stehen lassen. Durch das Verzwirbeln wird der Draht ziemlich stabil. Mit einem Feuerzeug (also eigentlich mit dem „Flammenwerfer“ für die Crème brulée) habe ich den Draht rotglühend erhitzt und ihn dann in die Kerze gesteckt. Durch die Hitze schmilzt er ziemlich gut hinein. Wenn alles wieder abgekühlt ist, sollte das ausreichend gut halten. Aber bitte unbedingt kontrollieren, ob die Kerzen wirklich fest genug sitzen.

Mit den bunten Bändern und Sternen ist der Kranz jetzt ein Farbtupfer im Wohnzimmer.
Für den Küchentisch gibt’s auch einen Adventskranz – diesmal im „Küchendesign“:

In eine alte Gugelhupfform habe ich Blumensteckmasse eingefügt und gewässert. Um das untere Ende der Kerzen habe ich Draht gewickelt und nach unten stehen lassen. Dann habe ich sie in die Steckmasse gedrückt, so tief, dass die Kerzen selbst auch ein bisschen eingesunken sind. Auch hier unbedingt testen, ob die Kerzen gut genug halten.
Die Eibe in meinem Garten musste in paar Zweige lassen, die ich gekürzt und den Raum zwischen den Kerzen ausgefüllt habe. Ich hoffe, dass sie sich dann mit Wasser aus der Steckmasse versorgen – es wäre schön, wenn dieser Adventskranz ein bisschen länger frisch bliebe.
Bänder und Sterne waren noch übrig vom anderen Kranz – jetzt muss nur noch der Sonntag kommen…
Advent…die erste Kerze brennt.