
Sie sind wirklich leicht herzustellen, das schwierigste an der Sache war nämlich das Auffinden der schmalen Tüten.
Ich mag die etwas schlankeren Sterne lieber, weil sie noch filigraner aussehen.
Auf meiner Suche war ich wirklich überall – in jedem Supermarkt (inclusive Discounter) und Drogeriemarkt. Überall gab es nur die etwas breiteren Tüten – im Bastelgeschäft gab es zwar schmalere Tüten aber das waren extra Basteltüten, die teilweise auch noch bedruckt waren. Und ich wollte doch extra die ganz normalen Butterbrottüten. Also: Internet…

Für einen Stern braucht man 6 – 8 Tüten.

Meine Freundin Monika hat extra einen farbigen Klebestift mitgebracht. Er trocknet farblos, und man kann besser sehen, wo man Kleber aufgetragen hat. Aber unbedingt nötig ist das nicht.

Die Tüten werden unten (am Boden der Tüte) und einmal der Länge nach in der Mitte zusammengeklebt. (Im Bild oben habe ich das auf der Probespitze eingezeichnet).
So sieht der fertige Stapel dann aus. Wenn man die Aufhängung ganz elegant lösen möchte, muss man nach der Hälfte der Tüten oben ein bisschen ungeklebt lassen. Dann kann nach dem Zuschneiden der Sternspitze an dieser Stelle ein Bändchen zum Aufhängen dazuwischen geklebt werden. (Es gibt noch eine andere Möglichkeit…)

Dann eine Sternenspitze zuschneiden und wenn man möchte auch noch verschiedene Kerben einschneiden. Das ist so ähnlich wie bei den Schneekristallen aus Papier, die viele aus ihrer Kinderzeit wohl noch kennen.


Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt, von ganz schlicht bis sehr verspielt. Auch der Stern, der mit der Zackenschere geschnitten wurde, sieht aufgeklappt sehr schön aus.

Eine andere Möglichkeit zur Aufhängung ist es, in die mittlere Sternenzacke ein Loch oder ein weihnachtliches Motiv einzustanzen. Dort kann dann eine Aufhängung befestigt werden.
Wir kommen in die Zielgerade:
Den Stern vorsichtig wie einen Fächer auffalten und mit Hilfe von Büroklammern schließen. Ich habe extra rote verwendet, damit man sie sieht – weißw oder silberfarbene sind aber viel unauffälliger und edler.

Natürlich könnte man die offene Spitze auch zukleben – genau wie die anderen. Mit der Büroklammervariante kann man den Stern nach der Weihnachtszeit aber platzsparend zusammenlegen und für das nächste Jahr aufheben.

Mit dem Bändel zum Aufhängen, und auf geht’s ans Fenster:
Hallo, die sind wunderschön 🙂