Veröffentlicht in Pappe und Papier

Eiskristalle…

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Keiner kann so schöne Eiskristalle malen wie Väterchen Frost. Und weil das so ist, habe ich es auch gar nicht erst versucht, sondern habe mit buntem Papier und meinem Laminiergerät wetterfeste Gartendeko gebastelt.

Als ich dann an meinem Küchentisch saß, musste ich schon ein bisschen grinsen, ich glaube zum letzten Mal habe ich solche Schneekristalle in meinen frühen Schuljahren ausgeschnitten. Aber es war auch irgendwie nett, die alte Technik (Ausschneiden) um ein neues Detail (Laminieren) zu erweitern.

Los geht es mit einem Papierquadrat. Ich habe Origamipapier (auf beiden Seiten bunt) verwendet, aber es geht eigentlich jedes Papier, nur zu dick darf es nicht sein.

Dieses Quadrat zweimal diagonal falten, also Ecke auf Ecke (nicht: Kante auf Kante, sonst wird es nicht diagonal). Das entstandene Dreieck hat eine längere (offene) Kante und zwei kürzere. Die längere Kante gedanklich dritteln und die rechte kürzere Kante nach links und die linke kürzere Kante nach rechts falten. Jetzt sieht das ganze ein bisschen aus wie eine Schultüte, hat aber oben noch überstehende Ecken. Diese Abschneiden, damit es noch mehr an Schultüte erinnert.

Jetzt kommt die Schere zum Einsatz: in die Bruchkanten Ecken, Kreise, halbe Herzen oder Sterne oder Bögen schneiden.

Dann den Eiskristall auffalten und sich überraschen lassen.

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Um die Eiskristalle haltbarer zu machen habe ich sie laminiert und hinterher auf eine Schnur aufgefädelt.

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Die Eiskristallgirlande hatte ich schon zu Silvester im Garten hängen, aber sie ist sehr windempfindlich und hat im Wind geknistert. Außerdem hatten die Amseln Angst vor ihr. Obwohl der Zierapfelbaum noch voller Früchte hing, haben sie sich nicht mehr in den Garten getraut. Er war richtig amselleer.

Aber bei dem schönen Wetter heute, habe ich die Kristalle fürs Foto nochmal kurz aufgehängt.

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