Lustig! Vor ein paar Monaten bekam ich eine Mail, ob ein Foto von meinem Avatar in ein Mathebuch aufgenommen werden dürfte. Ich habe es erst für einen Scherz gehalten, aber die Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen rechnen jetzt mit meiner Dame. „Mathematik heute“, Klasse 10, Schroedel-Verlag, S. 75…
Veröffentlicht wurden zwei Bilder mit der Aufgabe, zu berechnen, wie viel Ton man (also ich) wohl braucht, um eine solche Kegelfigur zu töpfern. Außerdem wurde angegeben, wie viel 1 cm³ Ton wiegt, nämlich 2,1 g.

Ganz schön knifflig habe ich mir gedacht. Woher sollen die Schülerinnen und Schüler denn wissen, wie groß die Figur ist? Genau hinschauen…das Messer….
Die Lösung: Wenn man davon ausgeht, dass der Boden des Kegels in etwa der Messerlänge (ca. 15 cm) entspricht und der Kegel zwei Messerlängen hoch ist, dann braucht man (also ich 🙂 ) etwa 3,7 kg Ton.
Obwohl die meisten Damen ja nicht gerne über ihr Gewicht sprechen oder schreiben, habe ich meinen Avatar auf die Küchenwaage gestellt und gebe hiermit ihre Maße preis: Bei einem Bodendurchmesser von 13 cm ist sie gut 30 cm hoch und wiegt aber nur 1.320 Gramm.
Jetzt wäre also noch zu klären, wie viel Gewicht sie beim Trocknen und den zwei Bränden verloren hat, und wie viel Gewicht sie durch die Glasur zugelegt hat.
Oder sehen wir hier den Unterschied zwischen Theorie und Praxis? Und: Ganz ehrlich: Ich mag Mathe wirklich gerne, aber im Innersten habe ich Angst davor…
…dann geh‘ ich doch lieber töpfern….