Veröffentlicht in Jahr und Tag, Leib und Seele

Den Sommer vom Baum gepflückt…

… habe ich heute. Eigentlich hätte ich den Quitten gerne noch ein bisschen Sonne gegönnt, aber die Wettervorhersage ist mäßig.

Und so habe ich (portionsweise) Quitten geerntet, habe sie einzeln liebevoll abgerubbelt und von ihrem Pelz befreit und entsaftet.

Mit der Ausbeute bin ich sehr zufrieden – etwa nochmal so viele Quitten hängen noch am Baum.

Das Etikett ist gemalt, eingescannt und ausgedruckt. Jetzt müssen die Gläser nur noch auskühlen, dann kann ich die Etiketten aufkleben.

Bi(e)nenfleißiger Vormittag….

Veröffentlicht in Acryl und Druck

Draußen grau….

…im Keller bunt… zum Glück! Ich habe so eine Schatzkiste im Keller stehen mit allen möglichen Papieren, Kartons, Folien, altem Geschenkpapier, Palettenblättern… und darauf habe ich gedruckt.

Diese beiden hier beschichtet mit Silber- und Goldfarbe und glänzen:

Hier habe ich Palettenpapiere überdruckt:

Ob ich die Drucke jetzt alle für sich verwende, Ausschnitte wähle oder sie für eine Collage verwende, weiß ich noch nicht. Wie dem auch sein: Farbe tut gut!

Veröffentlicht in Acryl und Druck

Blau, blau, blau…

ist einfach eine wunderbare Farbe, die ich mir durch nichts vermiesen lassen möchte.

Eine Fake-Zyanotypie habe ich schon lange ausprobieren wollen, und als ich dann neulich dieses riesengroße Blatt gefunden habe, entstand eine „jetzt-oder-nie“ Situation:

Hier also erste Schritte hin zur Fake-Zyanotypie:

Wirklich ein Riesenblatt – als Maßstab musste der ungeliebte Rotstift herhalten:

Wie eine Fake-Zyanotypie hergestellt wird?

Einfach die Gelliplate mit (blauer) Farbe einrollen, das Blatt auflegen und einen ersten Druck ziehen. Dann das Blatt entfernen, das Papier exakt wie vorher auflegen und damit die Spuren, die das Blatt auf der Gelliplate hinterlassen hat, aufnehmen. Das wars. Wer ganz genau hinschaut, sieht, dass mir das Papier beim dritten Bild (=das erste große) etwas verrutscht ist. Macht nichts, finde ich….

Veröffentlicht in Jahr und Tag, Leib und Seele

Eine klimaneutrale Mikroweltreise…

… haben wir heute unternommen allen Warnungen zum Trotz:

Von den Quellen des Amazonas…

… stiegen wir steil hinauf in die Anden…

… vorbei an prähistorischen Siedlungen, die Pfade wurden immer enger…

… und die Luft immer dünner.

Wir überquerten den Atlantik und wandelten auf alten Römerstraßen, deren Steine blank geschliffen sind von den zahllosen Karawanen, die zwischen Morgen- und Abendland wanderten.

Vom Dach der Welt ließen wir den Blick schweifen über Täler hin zum Horizont, …

… streiften durch die endlosen Weiten Neuseelands,…

… durchquerten das Land der Märchen und Sagen…

und genießen die letzten Stunden des letztes Sommertags (sagt das Radio…..).

Einen guten Start in die neue Woche!

Ach so, wo das „in echt“ war? Rund um den Uracher Wasserfall…..

Veröffentlicht in Wasser und Farbe

Sehnsucht…

Salz in der Nase, Sand knirscht zwischen den Zähnen, Wind zerrt an der Jacke, Möwen kreischen, Wellen tosen… aus dem Nichts kam eine riesengroße Sehnsucht nach dem Meer.

Immerhin mit dem Pinsel war ich mal kurz weg…

Veröffentlicht in Klang und Note

Wahnsinnig schön und…

…so widerspenstig. Es entzieht sich mir und macht es mir so schwer…. das Präludium in f-Moll (WTK I). Als ich mich nach einem einschneidenden Ereignis langsam wieder aufgerappelt habe, habe ich ohne Ziel durchs WTK I geblättert und bin bei f-Moll hängen geblieben.

Verflechtung, Fortspinnung, Elend und Schmerz, aber auch Lichtblicke, Stimmungsumfärbungen durch die Veränderung einzelner Töne… eine ganz wunderbare Komposition, wunderschön, sie spricht für mich.

Aber sie entgleitet mir immer wieder, bis jetzt wird ihr keine (intellektuelle) Annäherungsweise auch nur ansatzweise gerecht….

Weiterspielen, grübeln, dranbleiben, genießen….

Veröffentlicht in Klang und Note, Leib und Seele

Aus Zufallsbekanntschaft wird….

…große Liebe. Je länger ich über die Fuge in e-Moll nachdenke, und je öfter ich sie spiele, umso begeisterter werde ich.

Beim Spielen entsteht eine Mischung aus „welches-Tempo-kann-ich-(fehlerfrei)-durchhalten“ (und ein bisschen Tempo und „sportlichen Ehrgeiz“ verträgt sie durchaus, finde ich) und guter Laune, die sich aus der Freude über Bachs verwegene Kompositionsweise ergibt.

Der Schluss hat mich schon immer schmunzeln lassen, weil die Töne komplett undramatisch einfach auslaufen und mich jedes Mal mit einem „ach, schon fertig, weg ist der Klang“ zurücklassen.

Und jetzt kommt das Tüpfelchen auf dem i: Gerade bekam ich (von jemandem, der offensichtlich besser sieht als ich) noch den Hinweis, dass der letzte Takt 32tel und keine 16tel sind. Er ist also doppelt so schnell vorbei als ich ihn bisher gespielt habe…

Und die Fermate? Steht über dem Doppelstrich – Wir hören staunend den Tönen hinterher, lauschen der Stille und freuen uns über den Nachhall, den die Musik in uns hinterlassen hat. Also ich jedenfalls freue mich!

Veröffentlicht in Ton und Glasur

Umzug…

Sorgfältig eingepackt ging es heute für die Zwerge auf kurze, aber holprige Reise zum neuen Arbeitsplatz:

Mit dem Auto in die Fußgängerzone und durch Gassen, die ich erst vor ein paar Wochen überhaupt entdeckt habe – spannend….

Jetzt haben sie noch ein paar Tage Zeit bis zur Einweihung, und dann geht’s los.