Veröffentlicht in Jahr und Tag

Es wird winterlich

Der Frost haucht zarte Häkelspitzen

Perlmuttgrau ans Scheibenglas.

Da blühn bis an die Fensterritzen

Eisblumen, Sterne, Farn und Gras.

Kristalle schaukeln von den Bäumen,

die letzten Vögel sind entflohn.

Leis fällt der Schnee – in unsern Träumen…

weihnachtet es seit gestern schon.

Mascha Kaléko

Veröffentlicht in Jahr und Tag

Winter-Wonder-Land

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Den ganzen Tag über wusste das Wetter nicht so richtig, was es eigentlich wollte: Regen, Sonnenschein, Graupelschauer.

Am Abend fielen dann dicke Schneeflocken wie Daunenfedern vom Himmel (Frau Holle hätte sich gefreut) und verwandelten Bäume und Büsche in kleine Wunder:20180120-IMG_6237-00320180120-IMG_6238-00420180120-IMG_6242-00820180120-IMG_6245-01020180120-IMG_6246-011

Veröffentlicht in Jahr und Tag, Pappe und Papier

Countdown…für die letzten Stunden des Jahres

IMG_2642Wir feiern dieses Jahr Silvester zusammen mit Freunden. Da gibt es für jeden eine kleine Überraschung:

Welch ein Glück, vom letzten Jahr hatte ich noch 24 Tüten von einem Adventskalender (der nie einer geworden ist…) übrig, die werden jetzt zu Silvester-Überraschungs-Tüten.

Ich habe Uhren (lauter volle Stunden) aufgemalt, ausgeschnitten und jeweils auf eine Tüte geklebt:

Silvesteruhren

Ideen dazu kannst du dir hier herunterladen: Silvesteruhren

In die Tüten kommen Kleinigkeiten nach Wahl: Gummibärchen, Schokolade, vielleicht kann ich auch noch Marzipan-Glücksschweine oder Gummibärchen-Schnüre (als Glückssträhne) besorgen.

Und: jeder bekommt eine Glückskarte. Damit niemand benachteiligt ist (und, weil ich ja auch gar nicht weiß, wer sich welche Tüte am Ende aussucht), haben alle Glückskarten quasi den gleichen Text, sehen aber alle anders aus:

Glückskarten Silvester

Als pdf. habe ich die Glückskarten hier verlinkt: Glückskarten Silvester

Wahrscheinlich stelle ich die Silvestertüten einfach mit auf den Tisch, an jeden Platz eine. Zur jeweils angezeigten Uhrzeit darf die Tüte dann geöffnet werden.

Alles, alles Gute für 2018!

 

Veröffentlicht in Pappe und Papier

Blütensterne

20171224-IMG_6176-031Meine Schwester hat mir einen im Weihnachtspäckchen geschickt, und ich war erst gar nicht sicher, ob es sich um eine Blüte oder einen Stern handelt, also habe ich mich für „Blütenstern“ entschieden. Und nach einem Telefonat und ein paar Recherchen habe ich herausgefunden, wie es geht:

Gefaltet werden die Blütensterne aus Alupapier. Dieses bekommt man im Fachhandel (Bastelbedarf) auf Rollen. Meist sind die Alupapiere zweifarbig, beim Falten muss man darauf achten, welche Seite man außen haben möchte.

Pro Stern müssen fünf Quadrate ausgeschnitten werden, ich habe 9×9 cm gewählt. Das ist eine recht bequeme Größe, ich möchte es aber auch unbedingt noch kleiner probieren.

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Zunächst werden zwei Diagonalen gefaltet und wieder aufgeklappt. Dabei liegt die spätere Außenseite unten.

Das Papier wenden (=Oberseite wird zur Unterseite).

Jetzt zwei Parallelen zu den Außenkanten falten und wieder aufklappen.

Das Papier wenden.

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Aus dem Quadrat soll nun ein doppellagiges Dreieck werden, eine Quadratseite wird dabei zur Grundseite des Dreiecks. Das ist beim ersten Mal nicht ganz einfach, aber durch die Diagonal- und Parallelfaltung (mit ihren Berg- und Talfalten) kann man das Ziel eigentlich schnell erkennen.

So, geschafft, vor uns liegt mein mehrlagiges Dreieck.

Die Spitzen der Grundfläche werden jeweils zur oberen Spitze des Dreiecks gefaltet und wieder ausgeklappt. Umdrehen und auf der Rückseite wiederholen.

Das Dreieck liegt nun wieder vor uns, und jetzt werden die „Flügel“ neu geordnet: Die Spitzen der beiden oberen Flügel kommen zusammen und die beiden der unteren Flügel auch. So zeichnet sich schon die spätere Form ab.

Wenn alle fünf Teile fertig sind, müssen sie ineinander gesteckt werden. Dazu öffne ich an jedem Teil die rechten Flügel ein bisschen und an streiche die linken Flügel glatt. So können immer zwei linke (glatte) Flügel in zwei rechte (geöffnete) schlüpfen. Bis zum Anschlag hinein schieben.

Ich stelle mir immer zwei „Hälften“ (ja, ich weiß, es sind keine Hälften :)) her, eine aus drei und eine aus zwei Teilen. Weil die Blüten des Sterns noch glatt liegen, könnte man meinen, es klappt am Ende nicht:

Aber wenn man die Blüten etwas öffnet, entsteht wieder mehr Platz, sodass alle fünf Teile in den Stern passen:

Die letzten Flügel in die verbliebenen offenen Flügel zu stecken, ist ein bisschen „fummelig“, aber der Blütenstern ist ziemlich robust, man kann eigentlich nichts kaputt machen.

Jetzt heißt es noch: den Stern so zurecht zupfen, damit er auch ordentlich und nicht so zerzaust daher kommt:

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Die Anleitung habe ich hier zusammengefasst: Blütensterne

Veröffentlicht in Jahr und Tag

Frohe Weihnachten!

Weihnachtskarte 2017Der Plan dieses Jahr war: Keine Extratermine im Advent annehmen. Die Jahre, bis meine Kinder das Haus verlassen, sind angezählt, und ich wollte so gerne einmal einen Advent haben, von dem alle träumen.

  • Mit Zeit zum Teetrinken bei Kerzenschein, den „Messias“ von Händel dabei hören und spüren, dass etwas besonderes in einem passiert.
  • Plätzchen backen
  • Geschichten vorlesen
  • Musizieren
  • Basteln
  • Spielen

Ganz ehrlich: Am Ende habe ich dann die zwei Tage, die im Advent noch unverplant waren, für die Familie blockiert.

Ob meine Adventspläne die Summe vieler Jahre sind? Dann hätten wir wenigstens eines geschafft: Wir haben gebastelt (etwas ausprobiert, mehr gibt es hoffentlich zwischen den Jahren) und gespielt (gestern: Rommé…).

Und die Pläne für Weihnachten: gar keine! Zeit haben zum Spielen, Basteln, Musizieren….. Mal sehen.

 

Veröffentlicht in Pappe und Papier

Pfifferlingszeit…

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… endlich duften die Wälder wieder nach Pilzen. Wenn ich nicht so ein Hasenfuß wäre, würde ich ja selber welche sammeln gehen. Jedenfalls nehme ich mir regelmäßig vor, mal einen Pilzbestimmungskurs zu besuchen, aber irgendwie wird nie etwas draus.

In meinem Keller, da sind sogar die roten Pilze mit den weißen Punkten ungefährlich:

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Von der Schafskälte…

20170525-IMG_6074-001Im April hat es (zumindest gefühlt) wochenlang geregnet. Zeit, mal wieder im Keller aufzuräumen. Und was finde ich dort?

(Also das ist jetzt ein Euphemismus. Mein Keller ist keineswegs so groß, dass man da einen ausgewachsenen Eimer verlieren könnte. Es war eher so, dass ich immer um ihn herumlaufen musste, und mir seine bloße Anwesenheit ein schlechtes Gewissen bereitet hat, frei nach dem Motto: „Sei jetzt endlich kreativ mit mir….“)

Einen großen Eimer mit Beton aus meiner Betonversuchtszeit. Hier also: Beton – die zweite:

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