Ein prima Hilfsmittel beim Töpfern sind (Styropor-)Kegel. Sie werden mit einer Tonplatte umhüllt und können – je nach Weiterverarbeitung – zu ganz unterschiedlichen „Wesen“ werden.
Grundsätzlich gehe ich so vor:
Ich welle mit einem Nudelholz eine Tonfläche aus, die groß genug ist, den Kegel zu umhüllen. Damit der Ton nicht am Styropor kleben bleibt, habe ich ihm einen alten Nylonstrumpf über gezogen. Wer ganz auf „Nummer sicher“ gehen will, zieht den Kegel immer mal wieder nach den einzelnen Weiterverarbeitungsschritten aus der Tonhülle, aber ich habe ihn immer lösen können.
So, also die Tonplatte um den Kegel hüllen, dabei den überstehenden Rand einfach mit einem Messer abschneiden. Falls der Ton an der Kegelbasis unten übersteht, den Ton auch einfach rundherum abschneiden, damit der Tonkegel gut stehen kann.
Ränder gut verstreichen, erst quer, dann längs:
und den Ton soweit glätten, dass die „Nahtstelle“ nicht mehr zu sehen ist:
Dazu eventuell die Finger anfeuchten, damit alles schön glatt wird.
Je nachdem, was aus dem Kegel einmal werden soll, kann der überstehende Ton an der Spitze einfach stehengelassen oder abgeschnitten werden (Weil meiner ein Zwerg wird, habe ich ihn stehen lassen).
Jetzt ist der Kegel soweit fertig, dass er dekoriert und weiterverarbeitet werden kann.
