
von deinen Bäumen und blauen Lüften,
von deinem Duft und Vogelsang. „In dämmrigen Grüften träumte ich lang…“ weiterlesen

von deinen Bäumen und blauen Lüften,
von deinem Duft und Vogelsang. „In dämmrigen Grüften träumte ich lang…“ weiterlesen

Alles Gute für das Jahr 2017!

wurde in unserer Wohnstube, in deren Ecke der frisch aus dem Wald geholte Baum und die Krippe mit den Holzfiguren standen, von den Bauernkindern ein altes Christgeburt-Spiel aufgeführt, in dem viele salzburgische Volkslieder eingestreut waren, die gleichen, die Mozart in seiner Jugend gehört haben mochte. Es wirkten manchmal bis zu dreißig Kinder zwischen vier und fünfzehn Jahren mit […].
Dann gab es die Bescherung und das Karpfenessen, und um Mitternacht stapfte man mit der Laterne über den hartgefrorenen Schnee zur Christmette in der hell erleuchteten Kirche. Die Dorfmusik blies laut, falsch und feierlich, die Lehrerin kämpfte mit dem Falsett ihrer Sopranstimme und mit ihrem Kirchenchor, Tonart gegen Tonart, es dampfte feucht von den schweren Schuhen und Mänteln, es stank auch ein wenig, und es war alles so schön, so ernsthaft und so freudevoll, wie es nur sein konnte.
aus: Carl Zuckmayer: Als wär’s ein Stück von mir.

Diese Sterne begleiten mich (schon fast) mein ganzes Leben lang – Gerlinde, eine Freundin meiner Mutter, hat mir als Kind gezeigt, wie man diese Perlensterne auffädelt. Ob klein oder groß, ob aus Holzperlen oder „echten“ Perlen, ob als Schmuck für den Adventskranz, den Weihnachtsbaum oder als Gruß für liebe Menschen: Er ist so einfach wie vielfältig.
Was man benötigt: Nadel, (einigermaßen reißfesten) Faden und 12 Perlen. „Dann vier… Sternenzeit…“ weiterlesen
…seit Tagen hängt der Nebel mehr oder weniger dicht über dem Boden, richtig hell wird es auch nicht. Not tut hier ein Farbtupfer, daher hat mein Adventskranz dieses Jahr vier verschiedenfarbige Kerzen:

Schon länger wollte ich aus dicken Balken Adventshäuser basteln, aber ich hatte kein passendes Holzstück. Und dann: ein Glücksfund beim Baumarkt… damit hatte ich gar nicht gerechnet, weil ich ganz auf „Zimmermann“ fixiert war… „…Adventsdörfchen… noch ohne Schnee…“ weiterlesen
Zwei große Vorteile hatten diese Herbstferien: Ich hatte mir ein neues Bastelbuch gekauft und ein paar Ideen gärten vor sich hin – in den Ferien mussten sie raus. Und: schlechtes Wetter. Also genug Zeit, um in Ruhe drinnen vor sich hin zu basteln…
Das ist dabei herausgekommen:
Das Waldidyll:

Leider sind die kleinen Braunbären wie im echten Leben sehr gut getarnt (vor und hinter der weißen Kerze ist jeweils einer), aber die Zauberpilze sind dafür umso auffälliger. Ich habe sie aus einer lufttrocknenden Modelliermasse geformt, mit Acrylfarben angemalt und mit Sprühlack überzogen. Die Stiele sind vom Rebschnitt letztes Jahr übrig gewesen, es hätten aber auch andere kleine Stecken aus dem Garten getan…
Ein bisschen Süßkram musste auch sein. Beim Trödler meines Vertrauens habe ich günstig vier alte Wanderstöcke erworben und zu Zuckerstangen gemacht.
Aber Achtung: Das ist mehr Arbeit als man denkt, denn zuerst werden die Zuckerstangen weiß lackiert (ich musste das dreimal machen, weil die Wanderstöcke teilweise irgendwie farbabweisend waren). Und zwischen jedem Anstrich gut trocknen lassen. Dann mit Malerkrepp abkleben, und es folgt die Erdbeer – oder Blaubeerschicht. Zeitweise hingen die Zuckerstangen im Keller auf der Leine (neben der Wäsche – ist aber nichts passiert).
Und ein paar Fröbelsterne sind gefaltet… und im Keller kühlt gerade noch ein Glasurbrand ab. Dazu demnächst mehr…
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht traurig sein.
Bist du der eignen Rätsel müd, er kommt, der alles kennt und sieht.
Er sieht dein Leben unverhüllt, zeigt dir zugleich dein neues Bild.
Schreckt dich der Menschen Widerstand, bleib ihnen dennoch zugewandt.
Weil Gott in tiefster Nacht erschienen, kann unsre Nacht nicht endlos sein.
(Dieter Trautwein)
In diesem Sinne: Allen frohe, gesegnete und friedensreiche Weihnachten!