Veröffentlicht in Jahr und Tag, Leib und Seele

Den Sommer vom Baum gepflückt…

… habe ich heute. Eigentlich hätte ich den Quitten gerne noch ein bisschen Sonne gegönnt, aber die Wettervorhersage ist mäßig.

Und so habe ich (portionsweise) Quitten geerntet, habe sie einzeln liebevoll abgerubbelt und von ihrem Pelz befreit und entsaftet.

Mit der Ausbeute bin ich sehr zufrieden – etwa nochmal so viele Quitten hängen noch am Baum.

Das Etikett ist gemalt, eingescannt und ausgedruckt. Jetzt müssen die Gläser nur noch auskühlen, dann kann ich die Etiketten aufkleben.

Bi(e)nenfleißiger Vormittag….

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Eine klimaneutrale Mikroweltreise…

… haben wir heute unternommen allen Warnungen zum Trotz:

Von den Quellen des Amazonas…

… stiegen wir steil hinauf in die Anden…

… vorbei an prähistorischen Siedlungen, die Pfade wurden immer enger…

… und die Luft immer dünner.

Wir überquerten den Atlantik und wandelten auf alten Römerstraßen, deren Steine blank geschliffen sind von den zahllosen Karawanen, die zwischen Morgen- und Abendland wanderten.

Vom Dach der Welt ließen wir den Blick schweifen über Täler hin zum Horizont, …

… streiften durch die endlosen Weiten Neuseelands,…

… durchquerten das Land der Märchen und Sagen…

und genießen die letzten Stunden des letztes Sommertags (sagt das Radio…..).

Einen guten Start in die neue Woche!

Ach so, wo das „in echt“ war? Rund um den Uracher Wasserfall…..

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Aus Zufallsbekanntschaft wird….

…große Liebe. Je länger ich über die Fuge in e-Moll nachdenke, und je öfter ich sie spiele, umso begeisterter werde ich.

Beim Spielen entsteht eine Mischung aus „welches-Tempo-kann-ich-(fehlerfrei)-durchhalten“ (und ein bisschen Tempo und „sportlichen Ehrgeiz“ verträgt sie durchaus, finde ich) und guter Laune, die sich aus der Freude über Bachs verwegene Kompositionsweise ergibt.

Der Schluss hat mich schon immer schmunzeln lassen, weil die Töne komplett undramatisch einfach auslaufen und mich jedes Mal mit einem „ach, schon fertig, weg ist der Klang“ zurücklassen.

Und jetzt kommt das Tüpfelchen auf dem i: Gerade bekam ich (von jemandem, der offensichtlich besser sieht als ich) noch den Hinweis, dass der letzte Takt 32tel und keine 16tel sind. Er ist also doppelt so schnell vorbei als ich ihn bisher gespielt habe…

Und die Fermate? Steht über dem Doppelstrich – Wir hören staunend den Tönen hinterher, lauschen der Stille und freuen uns über den Nachhall, den die Musik in uns hinterlassen hat. Also ich jedenfalls freue mich!

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Winterzeit…Weihnachtszeit…Semmelknödelzeit…

20141220-IMG_4357-022…hmmm, nachdem wir uns den kalten Winterwind bei einem Spaziergang im Wald um die Nasen haben wehen lassen, ist genau die richtige Zeit für Semmelknödel mit Pilzragout. Auch, wenn wir die Pilze nicht im Wald gefunden haben, sondern leider nur gekauft haben.-

Die wichtigste Zutat für die Semmelknödel läuft bei uns in der Küche immer nebenbei mit: Aus einem Geschirrtuch habe ich mir ein Sammelsäckchen genäht, indem ich es einfach in der Mitte gefaltet habe (rechts auf rechts) und eine lange und eine kurze Seite zusammengenäht habe. Achtet dabei darauf, dass der Aufhänger an der offenen Seite ist. In diesem Säckchen sammele ich alles „Altbrot“, also Semmeln, Baguette aber auch Brezeln. Wenn die mal in ein Stadium gekommen sind, wo sie so keiner mehr essen will, schneide ich sie in dünne Scheiben und lasse sie in dem Säckchen trocknen.

Meine Semmelknödel sind etwas anders: Ich stelle nämlich nur einen her, und der kommt aus dem Backofen, und das geht so: „Winterzeit…Weihnachtszeit…Semmelknödelzeit…“ weiterlesen

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Tims Lieblingskäsekuchen oder: Käsekuchenbacken für zwei….

20140627-IMG_3683-011  Immer schon konnte ich meinen Mann mit Käsekuchen glücklich machen, aber seit es diesen hier bei uns gibt, gibt es kein Halten mehr. Ganz egal, ob er mit Rosinen, Mandarinen oder Kirschen gefüllt ist, oder ohne Füllung – er ist immer ein Traum… Dabei ist er nur an einer Stelle etwas aufwendig in der Herstellung, aber zu zweit ist das gar kein Problem… „Tims Lieblingskäsekuchen oder: Käsekuchenbacken für zwei….“ weiterlesen

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Mulsum und Moretum nach Art der Raetovarier…

20140406-IMG_2871-001  Am vergangenen Sonntag war Frühlingsfest im Limes-Museum Aalen. Solche Museumsfeste sind immer sehr schön, oft kann man selber Sachen ausprobieren, und Geschichte wird beeindruckend lebendig. Eine „Raetovarierin“ bot an einem Stand Mulsum und Moretum an, wir kamen ins Gespräch, und sie hat mir doch tatsächlich ihr Rezept gegeben. Vielen Dank!! „Mulsum und Moretum nach Art der Raetovarier…“ weiterlesen

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Mamas Rhabarberkuchen… oder: was tun mit dem übrigen Eiweiß von der Spargelsauce?

20140406-IMG_2809-012  Also ganz ehrlich: Jedes Jahr freue ich mich darüber, dass Spargel und Rhabarber in dieselbe Saison gehören und ich die Eiweiß, die von der Spargelsauce übrig geblieben sind, für den Rhabarberkuchen verwenden kann.

Dieses Rezept mag meine Familie am liebsten: Mamas Rhabarberkuchen. Die Namensgeberin bin übrigens nicht ich, sondern die Mutter einer Freundin, deren Familie diesen Kuchen auch liebt… „Mamas Rhabarberkuchen… oder: was tun mit dem übrigen Eiweiß von der Spargelsauce?“ weiterlesen