







Gelliprint-Collagen



Aquarelle zum Frühlingsgarten

Als die Tür aufgeht, rauscht es in meinen Ohren vor Herzklopfen. Ich bin die nächste. Ganz vorne in der Reihe stehe ich und warte. Schon lange. Ohne Tageslicht habe ich das Zeitgefühl verloren, aber ich habe lange gewartet. Aufgeregt, denn ich würde die nächste sein.
„Aus dem Leben einer Schaufensterpuppe in Paris“ weiterlesen
Wir feiern dieses Jahr Silvester zusammen mit Freunden. Da gibt es für jeden eine kleine Überraschung:
Welch ein Glück, vom letzten Jahr hatte ich noch 24 Tüten von einem Adventskalender (der nie einer geworden ist…) übrig, die werden jetzt zu Silvester-Überraschungs-Tüten.
Ich habe Uhren (lauter volle Stunden) aufgemalt, ausgeschnitten und jeweils auf eine Tüte geklebt:

Ideen dazu kannst du dir hier herunterladen: Silvesteruhren
In die Tüten kommen Kleinigkeiten nach Wahl: Gummibärchen, Schokolade, vielleicht kann ich auch noch Marzipan-Glücksschweine oder Gummibärchen-Schnüre (als Glückssträhne) besorgen.
Und: jeder bekommt eine Glückskarte. Damit niemand benachteiligt ist (und, weil ich ja auch gar nicht weiß, wer sich welche Tüte am Ende aussucht), haben alle Glückskarten quasi den gleichen Text, sehen aber alle anders aus:

Als pdf. habe ich die Glückskarten hier verlinkt: Glückskarten Silvester
Wahrscheinlich stelle ich die Silvestertüten einfach mit auf den Tisch, an jeden Platz eine. Zur jeweils angezeigten Uhrzeit darf die Tüte dann geöffnet werden.
Alles, alles Gute für 2018!
Meine Schwester hat mir einen im Weihnachtspäckchen geschickt, und ich war erst gar nicht sicher, ob es sich um eine Blüte oder einen Stern handelt, also habe ich mich für „Blütenstern“ entschieden. Und nach einem Telefonat und ein paar Recherchen habe ich herausgefunden, wie es geht:
Gefaltet werden die Blütensterne aus Alupapier. Dieses bekommt man im Fachhandel (Bastelbedarf) auf Rollen. Meist sind die Alupapiere zweifarbig, beim Falten muss man darauf achten, welche Seite man außen haben möchte.
Pro Stern müssen fünf Quadrate ausgeschnitten werden, ich habe 9×9 cm gewählt. Das ist eine recht bequeme Größe, ich möchte es aber auch unbedingt noch kleiner probieren.

Zunächst werden zwei Diagonalen gefaltet und wieder aufgeklappt. Dabei liegt die spätere Außenseite unten.
Das Papier wenden (=Oberseite wird zur Unterseite).
Jetzt zwei Parallelen zu den Außenkanten falten und wieder aufklappen.
Das Papier wenden.

Aus dem Quadrat soll nun ein doppellagiges Dreieck werden, eine Quadratseite wird dabei zur Grundseite des Dreiecks. Das ist beim ersten Mal nicht ganz einfach, aber durch die Diagonal- und Parallelfaltung (mit ihren Berg- und Talfalten) kann man das Ziel eigentlich schnell erkennen.
So, geschafft, vor uns liegt mein mehrlagiges Dreieck.
Die Spitzen der Grundfläche werden jeweils zur oberen Spitze des Dreiecks gefaltet und wieder ausgeklappt. Umdrehen und auf der Rückseite wiederholen.
Das Dreieck liegt nun wieder vor uns, und jetzt werden die „Flügel“ neu geordnet: Die Spitzen der beiden oberen Flügel kommen zusammen und die beiden der unteren Flügel auch. So zeichnet sich schon die spätere Form ab.
Wenn alle fünf Teile fertig sind, müssen sie ineinander gesteckt werden. Dazu öffne ich an jedem Teil die rechten Flügel ein bisschen und an streiche die linken Flügel glatt. So können immer zwei linke (glatte) Flügel in zwei rechte (geöffnete) schlüpfen. Bis zum Anschlag hinein schieben.
Ich stelle mir immer zwei „Hälften“ (ja, ich weiß, es sind keine Hälften :)) her, eine aus drei und eine aus zwei Teilen. Weil die Blüten des Sterns noch glatt liegen, könnte man meinen, es klappt am Ende nicht:
Aber wenn man die Blüten etwas öffnet, entsteht wieder mehr Platz, sodass alle fünf Teile in den Stern passen:
Die letzten Flügel in die verbliebenen offenen Flügel zu stecken, ist ein bisschen „fummelig“, aber der Blütenstern ist ziemlich robust, man kann eigentlich nichts kaputt machen.
Jetzt heißt es noch: den Stern so zurecht zupfen, damit er auch ordentlich und nicht so zerzaust daher kommt:

Die Anleitung habe ich hier zusammengefasst: Blütensterne