Veröffentlicht in Jahr und Tag, Schuh und Rad

Der Frost haucht zarte Häkelspitzen…

Eisblumen sind leider zu einer seltenen Art geworden, an doppelt- oder dreifach verglasten Fenstern können sie nicht gedeihen.

Frost und Nebel haben aber die gesamte Landschaft überzuckert, der Spaziergang heute war eisig und herrlich:

Der Frost haucht zarte Häkelspitzen
Perlmuttergrau ans Scheibenglas.
Da blühn bis an die Fensterritzen
Eisblumen, Sterne, Farn und Gras.
Kristalle schaukeln von den Bäumen,
Die letzen Vögel sind entflohn.
Leis fällt der Schnee … In unsern Träumen
Weihnachtet es seit gestern schon.

(Mascha Kaléko)

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Immenstadt statt Innenstadt

Die Hauptstadt des Nebels lag heute morgen mal wieder unter einer dichten Nebeldecke, und so haben wir die Innenstadt gegen Immenstadt getauscht.

Vom Bahnhof ging es aus dem frostigen Tal knackig berauf durch die Herbstwälder der wärmenden Sonne entgegen.

Oben wurden wir mit einem herrlichen Blick belohnt:

Der Rückweg führte uns durch einen wildromantischen Tobel – es war extrem glitschig, weil alles so feucht war. Im Sommer möchte ich unbedingt nochmal herkommen und (mindestens) die Füße ins Wasser halten:

Ein superschöner Tag in Immenstadt – der Bienenstadt…. wie sollte es dort auch anders sein als schön?

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Glück hoch 7…

… ist, wenn ich dem Nebel entfliehen und in die Berge fahren kann…

Wenn der Nebel dann aufreißt und zum ersten Mal die Alpen sichtbar werden – ein besonderer Moment:

Unser Ziel: Die Breitachklamm bei Oberstdorf.

Auch für die Menschen wird es (einmal kurz) eng – spektakulär zwängt sich das Wasser durch die Klamm:

Nass ist es von überall her, und steilwandgängige Krähen hausen hier auch…

Noch viel schöner finde ich es aber oberhalb der Klamm:

Ein paar Grüntöne habe ich auch gesammelt:

Wir wussten, dass die Alpen bereits geschlossen haben, daher haben wir….

… Vesper mitgenommen:

Einem der letzten Sommerboten sind wir begegnet:

Und die ersten Boten des Winters haben auch bereits ihre Spuren hinterlassen:

Glück hoch sieben!

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Wir war’n mit dem Radel da….

Weil der Zug nach Münsingen spontan entfallen ist, haben wir umdisponiert und sind nach Amstetten/Bahnhof gefahren:

Wenn der Zug fährt, ist das total praktisch, ein Fahrrad mitzunehmen…

Von Amstetten ging es zurück nach Hause auf den Spuren des Löwenmenschen: am Lonsee vorbei. Hier darf man im Sommer baden – wie die vielen Fische das wohl finden?

Durchs Lonetal mit seinen Höhlen und anderen Sehenswürdigkeiten…

… und der Hohlenstein-Stadel-Höhle. Hier wurde der Löwenmensch gefunden.

Höchste Zeit, ihn mal wieder im Museum zu besuchen! Während des Umbaus des Ulmer Museums ist er in der kunsthalle weisshaupt zu sehen.

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Alpine Flora (fast) mitten in der Stadt….

Wo gibt’s denn sowas?

Ganz eindeutig: Silberdisteln… gefunden während eines Spaziergangs „oberhalb der Stadt“:

Und dann gab es noch diese hier – leider schon ziemlich verblüht. Was das wohl ist? Was lilienartiges oder ein Enzian? Eine Blaue (!) Blume jedenfalls und außer mir nirgends ein Romantiker…. 😉

Und hinterm Wald spitzt die Uni (mittleres Bild – genau hinsehen!) heraus.

War unterwegs um Ulm herum: Ulmer Höhenweg (Südroute) – perfekt für einen Herbstspaziergang, und an guten Tagen sogar mit Alpensicht….