Veröffentlicht in Jahr und Tag, Ton und Glasur

Bereit zum Baumloben

Letztes Wochenende habe ich eine Einladung zum Baumloben erhalten. Mit Kaffetrinken, Waffeln, Eierlikör, Lieder singen: einfach ganz wunderbar.

Vorsichtshalber, und weil ich noch „Tannengrün“ vom Adventsgesteck übrig hatte, habe ich den nordfriesischen Baum hergerichtet und bin also bereit:

Wenn du vor meiner Tür stehst: Bitte klingeln, es gibt Kaffee und gebrannte Mandeln. Wenn du vorher anrufst, könnte ich sogar einen Kuchen backen…. Am Küchentisch sitzen, klönen, vielleicht was basteln, „Messias“ hören, wäre das nicht wunderbar?

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Umzug…

Sorgfältig eingepackt ging es heute für die Zwerge auf kurze, aber holprige Reise zum neuen Arbeitsplatz:

Mit dem Auto in die Fußgängerzone und durch Gassen, die ich erst vor ein paar Wochen überhaupt entdeckt habe – spannend….

Jetzt haben sie noch ein paar Tage Zeit bis zur Einweihung, und dann geht’s los.

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Stille Mitarbeiter…

Am 19. September wird die neue Psychotherapeutische Hochschulambulanz der Uni Ulm eingeweiht. Die „stillen Mitarbeiter“, die ich dafür getöpfert habe, sind jetzt erst mal so weit.

Viele Herren sind entstanden und auch ein paar Damen mit schicken Hüten.

Es hat Scherben gegeben (die hoffentlich Glück bringen), und die Glasurbrände waren wie immer spannend. Vor dem Brand sieht es immer so als, als könnte das nie was werden, und dann ist der Moment, wenn ich den Ofen öffne, wie Weihnachten. Es können also auch kleine Enttäuschungen dabei sein….

Ein paar wenige Zwerge haben auch andere Aufgaben bekommen, so trainiert einer mit mir zusammen im Rehazentrum (Zustand nach Dekompressionsspondylodese, an der Koordination muss er noch arbeiten). Herzlichen Dank an das Vamed Rehazentrum Ulm!!

Ein anderer ist ein ganz starker Kerl, der aber auch ganz gesellige Seiten hat. Er wohnt jetzt bei M. und seiner Frau. Lieber M., tausend Dank!

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Zwergensommer….

Neulich hat sich eine tolle Chance ergeben: Meine Zwerge haben Liebhaber gefunden und dürfen in die neue Psychotherapeutische Hochschulambulanz der Uniklinik Ulm umziehen.

Also habe ich meine Sachen zusammengesucht, neuen Ton bestellt (kaum zu glauben, „meinen Lieblingston“ gibt es nicht mehr hier vor Ort), und dann ging es los:

Im Keller ist jetzt schon einiges los – Partystimmung. Die kleinen Kerle freuen sich auf ihren Einsatzort. Ein bisschen Geduld brauchen sie noch, bald steht der erste Schrühbrand an.

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Zu Weihnachten…

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Mein nordfriesischer Weihnachtsbaum

wurde in unserer Wohnstube, in deren Ecke der frisch aus dem Wald geholte Baum und die Krippe mit den Holzfiguren standen, von den Bauernkindern ein altes Christgeburt-Spiel aufgeführt, in dem viele salzburgische Volkslieder eingestreut waren, die gleichen, die Mozart in seiner Jugend gehört haben mochte. Es wirkten manchmal bis zu dreißig Kinder zwischen vier und fünfzehn Jahren mit […].
Dann gab es die Bescherung und das Karpfenessen, und um Mitternacht stapfte man mit der Laterne über den hartgefrorenen Schnee zur Christmette in der hell erleuchteten Kirche. Die Dorfmusik blies laut, falsch und feierlich, die Lehrerin kämpfte mit dem Falsett ihrer Sopranstimme und mit ihrem Kirchenchor, Tonart gegen Tonart, es dampfte feucht von den schweren Schuhen und Mänteln, es stank auch ein wenig, und es war alles so schön, so ernsthaft und so freudevoll, wie es nur sein konnte.

aus: Carl Zuckmayer: Als wär’s ein Stück von mir.

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Dauerblüher für den Garten…

20140919-IMG_4024-001  „Hunderwasser wollte überall Schönheitsbarrieren einbauen: entweder 500000 schöne Dinge am Wegesrand platzieren, dass man einfach stehen bleiben muss, oder Hindernisse, die bewirken, dass man langsamer wird, um die Schönheiten des Lebens überhaupt wahrnehmen zu können.“

Inspiriert von einem Buch, das meine Kinder geschenkt bekommen haben, habe ich Tonblumen für den Garten getöpfert… „Dauerblüher für den Garten…“ weiterlesen