… haben es mir angetan. Auch das Meer mag ich gerne, aber wenn ich mich entscheiden müsste, wo ich sein will, würde ich immer die Berge wählen.

Eine der beeindruckendsten Nächte war eine Sommernacht in den Bergen, klare Luft, nach der Hitze des Tages endlich etwas abgekühlt. Und mit dem Fernglas (!) konnten wir die Jupitermonde sehen. Erdverbunden und doch irgendwie anders.
Dass Berge mit zunehmender Entfernung verblauen, habe ich zum ersten Mal richtig „in natura“ gesehen, als ich am Ufer des Assuan-Stausees stand und nach Süden geblickt habe, Richtung „Nubien“ – in altäyptischer Bezeichnung. Die „Blauen Berge von Nubien“ mit dem Stausee – das werde ich irgendwann noch verewigen.
Ganz „profan“ mit der Gelliplate bedeutet das, dass ich mir Bergsilhouetten aus Packpapier (einfach, weil ich gerne auch das alte Verpackungsmaterial weiter verwende) gerissen habe, und losgedruckt habe. Inzwischen habe ich auch raus, in welcher Reihenfolge ich arbeiten muss: vom Vordergrund zum Hintergrund, die Farbe des Himmels kommt dann über alle vorigen Lagen und nimmt die Farbe für den endgültigen Druck mit…








Und dann habe ich noch eine Version mit „falschen“ Farben ausprobiert:

Aber hier gefällt mir der lila Himmel mit der grünen Sonne gar nicht. Das ist zu kalt.
Jetzt muss noch ein versöhnlicher Abschluss her:

Wenn da nicht die zwei Sonnen wären – ich glaube, irgendwann probiere ich einen ganz großen, zusammengesetzten Druck. Richtig groß!