Veröffentlicht in Jahr und Tag, Pappe und Papier, Schuh und Rad

Glück hoch 7…

… ist, wenn ich dem Nebel entfliehen und in die Berge fahren kann…

Wenn der Nebel dann aufreißt und zum ersten Mal die Alpen sichtbar werden – ein besonderer Moment:

Unser Ziel: Die Breitachklamm bei Oberstdorf.

Auch für die Menschen wird es (einmal kurz) eng – spektakulär zwängt sich das Wasser durch die Klamm:

Nass ist es von überall her, und steilwandgängige Krähen hausen hier auch…

Noch viel schöner finde ich es aber oberhalb der Klamm:

Ein paar Grüntöne habe ich auch gesammelt:

Wir wussten, dass die Alpen bereits geschlossen haben, daher haben wir….

… Vesper mitgenommen:

Einem der letzten Sommerboten sind wir begegnet:

Und die ersten Boten des Winters haben auch bereits ihre Spuren hinterlassen:

Glück hoch sieben!

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Wir war’n mit dem Radel da….

Weil der Zug nach Münsingen spontan entfallen ist, haben wir umdisponiert und sind nach Amstetten/Bahnhof gefahren:

Wenn der Zug fährt, ist das total praktisch, ein Fahrrad mitzunehmen…

Von Amstetten ging es zurück nach Hause auf den Spuren des Löwenmenschen: am Lonsee vorbei. Hier darf man im Sommer baden – wie die vielen Fische das wohl finden?

Durchs Lonetal mit seinen Höhlen und anderen Sehenswürdigkeiten…

… und der Hohlenstein-Stadel-Höhle. Hier wurde der Löwenmensch gefunden.

Höchste Zeit, ihn mal wieder im Museum zu besuchen! Während des Umbaus des Ulmer Museums ist er in der kunsthalle weisshaupt zu sehen.

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Alpine Flora (fast) mitten in der Stadt….

Wo gibt’s denn sowas?

Ganz eindeutig: Silberdisteln… gefunden während eines Spaziergangs „oberhalb der Stadt“:

Und dann gab es noch diese hier – leider schon ziemlich verblüht. Was das wohl ist? Was lilienartiges oder ein Enzian? Eine Blaue (!) Blume jedenfalls und außer mir nirgends ein Romantiker…. 😉

Und hinterm Wald spitzt die Uni (mittleres Bild – genau hinsehen!) heraus.

War unterwegs um Ulm herum: Ulmer Höhenweg (Südroute) – perfekt für einen Herbstspaziergang, und an guten Tagen sogar mit Alpensicht….

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Autumn leaves…

…ach, was wäre der Herbst ohne dieses Lied? Oder aber ohne die wunderbaren Herbstblätter? Und mit einer Gelli-Plate brauchen die Blätter nicht einmal eine spektakuläre Färbung…der Druck enthüllt ihre wunderbaren Formen und Strukturen.

Jedenfalls durfte ich heute aus K.s Garten ein paar Blätter mitnehmen, bei ihr wächst eine Riesenschlingpflanze mit großen Blättern:

So sehen die Blätter nach dem Drucken aus. Und die Drucke? So:

Mal überlegen, was ich mit den Drucken anstelle… eine Collage? Ausschnitte finden und rahmen? Mappen oder Bücher einbinden?

Hat jedenfalls Spaß gemacht, mit Blättern, Farbe und Papieren zu spielen. Zwischenzeitlich ist auch die Sonne rausgekommen, dann gehe ich mal Kastanien finden…

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Den Sommer vom Baum gepflückt…

… habe ich heute. Eigentlich hätte ich den Quitten gerne noch ein bisschen Sonne gegönnt, aber die Wettervorhersage ist mäßig.

Und so habe ich (portionsweise) Quitten geerntet, habe sie einzeln liebevoll abgerubbelt und von ihrem Pelz befreit und entsaftet.

Mit der Ausbeute bin ich sehr zufrieden – etwa nochmal so viele Quitten hängen noch am Baum.

Das Etikett ist gemalt, eingescannt und ausgedruckt. Jetzt müssen die Gläser nur noch auskühlen, dann kann ich die Etiketten aufkleben.

Bi(e)nenfleißiger Vormittag….

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Draußen grau….

…im Keller bunt… zum Glück! Ich habe so eine Schatzkiste im Keller stehen mit allen möglichen Papieren, Kartons, Folien, altem Geschenkpapier, Palettenblättern… und darauf habe ich gedruckt.

Diese beiden hier beschichtet mit Silber- und Goldfarbe und glänzen:

Hier habe ich Palettenpapiere überdruckt:

Ob ich die Drucke jetzt alle für sich verwende, Ausschnitte wähle oder sie für eine Collage verwende, weiß ich noch nicht. Wie dem auch sein: Farbe tut gut!

Veröffentlicht in Acryl und Druck

Blau, blau, blau…

ist einfach eine wunderbare Farbe, die ich mir durch nichts vermiesen lassen möchte.

Eine Fake-Zyanotypie habe ich schon lange ausprobieren wollen, und als ich dann neulich dieses riesengroße Blatt gefunden habe, entstand eine „jetzt-oder-nie“ Situation:

Hier also erste Schritte hin zur Fake-Zyanotypie:

Wirklich ein Riesenblatt – als Maßstab musste der ungeliebte Rotstift herhalten:

Wie eine Fake-Zyanotypie hergestellt wird?

Einfach die Gelliplate mit (blauer) Farbe einrollen, das Blatt auflegen und einen ersten Druck ziehen. Dann das Blatt entfernen, das Papier exakt wie vorher auflegen und damit die Spuren, die das Blatt auf der Gelliplate hinterlassen hat, aufnehmen. Das wars. Wer ganz genau hinschaut, sieht, dass mir das Papier beim dritten Bild (=das erste große) etwas verrutscht ist. Macht nichts, finde ich….

Veröffentlicht in Jahr und Tag, Leib und Seele

Eine klimaneutrale Mikroweltreise…

… haben wir heute unternommen allen Warnungen zum Trotz:

Von den Quellen des Amazonas…

… stiegen wir steil hinauf in die Anden…

… vorbei an prähistorischen Siedlungen, die Pfade wurden immer enger…

… und die Luft immer dünner.

Wir überquerten den Atlantik und wandelten auf alten Römerstraßen, deren Steine blank geschliffen sind von den zahllosen Karawanen, die zwischen Morgen- und Abendland wanderten.

Vom Dach der Welt ließen wir den Blick schweifen über Täler hin zum Horizont, …

… streiften durch die endlosen Weiten Neuseelands,…

… durchquerten das Land der Märchen und Sagen…

und genießen die letzten Stunden des letztes Sommertags (sagt das Radio…..).

Einen guten Start in die neue Woche!

Ach so, wo das „in echt“ war? Rund um den Uracher Wasserfall…..